2. Branchenkongress MOT in Nürnberg - Ergebnisse


Einmal jährlich treffen sich auf Einladung ihrer Verbände BuFa-MOT und VdM die Motorgeräte-Fachbetriebe Deutschlands zum Bundeskongress, diesmal im Nachgang zur GaLaBau Mitte September 2010 zum "2. Branchenkongress MOTORGERÄTE" in Nürnberg. Dort eingebettet fand auch das QMF-Jahrestreffen 2010 statt, die BuFa-MOT ehrte die besten Berufsabsolventen und die besten Lieferanten, die Redaktion AT/motorgeräte die besten Servicebetriebe. Sponsored by ausnahmslos Lieferanten mit QMF-Status öffnete der Kongress seinen über 100 Teilnehmern in jedem Beitrag einen kleinen Spalt ins Jahr 2015":

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Dieses Kongressexperiment ist richtig ausbaufähig und hätte schon 2010 mehr Resonanz im Fachhandel verdient. "Ich war dabei und fand´s klasse!" - keine Einzelmeinung. Per "Blitzumfrage" hat der Vorstand gleich am nächsten Tag nach dem Stimmungsbild gefragt.

Leitmotto war „Zukunft“ – Was wissen, ahnen und hoffen wir, dass die Zukunft bringt bzw. nicht bringt? Was kann ich heute schon tun, um morgen noch am Markt zu sein? Alle Kongressbeiträge stellten sich diesem Aspekte.


Nach der Einführung durch Paul Raimund (BuFa-MOT) und Rolf Lehmann (VdM) startete Marcus Wittmann von der GfK nache iner kurze Marktanalyse den ersten Blick in die Branchenzukunft. Der Fachbetrieb hat gegenüber Großfläche wieder an Boden gewonnen und kann weiter gewinnen, wenn es ihm gelingt, die zukunftsträchtigen Technologien - z-B. Akkugeräte - im Haus zu halten. Zudem muss er sich dem Internet stellen, dabei Modelle wahrnehmen, die seinen Service entsprechend honorieren. Denn: Des Fachhandels Plus ist sein Wissen und Können; der anspruchsvolle Kunde will und wird das honorieren - auch in Zukunft.

Also auf ins Internet: Hier kamen die Experten von Gartentechnik.com ausführlich zu Wort; Paul Herwarth und Gerrit Eicker stellten heraus, dass im Internet die Zukunft im Grunde schon längst begonnen hat.
Der Kunde kann sich schon heute direkt beim Fachhändler online querinformieren, wenn er das will - und zukünftig wird er das zunehmend wollen, die Meinung anderer Anwender des soeben angesprochenen Rasenmähers abfragen und Sie löchern. Auch wird er seinen Fachhändler (hoffentlich:) regelmäßig online besuchen, aber nicht nur auf dessen Seiten, sondern auch über andere Communities wie bspw. google-earth und -streetview: Er kann den Schrottplatz im Hinterhof sehen. Aber: Das Web bietet auch Chancen. So kann der Fachhändler der Region aktiv dafür sorgen, dass sein Angebot bei online-Kontaktena us der Region aktiv beim online-Kunden erscheint - das wird man zunehmen detaillierter steuern können, so dass man auch tatsächlich die richtigen trifft.

Danach ging´s in zwei Workshops:
In zwei parallelen Veranstaltungen - jeweils mit Wechsel nach einer Stunde - ging es

Nach der Mittagspause war zunächst die EDV dran: Wohin entwickeln sich die Branchenlösungen, was werden sie in Zukunft leisten müssen, welche Schritte dem Händler/Lieferanten abnehmen? Dietrich Brandt von C.O.S. hatte hier einige spritzige Ansätze: So kann die Maschine des Kunden zukünftig schon bei Betreten des Fachbetriebs erkannt werden und Wartungsvorschläge automatisiert generieren. Auch im Zeiterfassungs- und -optimierungsmanagement ist einiges unterwegs.

Zu den drängenden Zukunftsfragen gehören aber auch andere Themenbereiche, die mittelbar und unmittelbar auf das Management in Vertrieb und Werkstatt wirken, darunter insbesondere die Hersteller und Lieferanten.
"Starker Tobak", befand im Schlusswort Paul Raimund, das man aus Nürnberg mit nach Hause nehme - jedes Spotlight mit mindestens einer wichtigen Anregung. Und so soll es ja auch sein. Mit rauchenden Köpfen und voller neuer Ideen verabredeten sich die Kongressteilnehmer für die nächsten Branchenevents.

Unten finden Sie die Referate zum download, sofern sie nicht zu sensible Inhalte hatten, zum Nacharbeiten.
Unten auch der link zum Fotoalbum.

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