IVM unterwegs: Verbandsspitze bei Briggs & Stratton


Verbandsspitzen IVM und QMF bei B&SGern nahm der Verband das Angebot von B&S entgegen, wonach autorisierte Partner kostenfrei für etwa 30 Auszubildende einen Motoren-Grundkurs absolvieren können, gedacht zur Unterstützung der Branchenkampagne „starke Typen“.

IVM/QMF schreiben den Kurs nach Saisonende gemeinsam mit B&S aus, mehr dazu auf der DemoPark.

Anders als die „normalen“ Motorgeräte-Hersteller stellt sich der Motorenhersteller Briggs & Stratton in seinen Märkten auf; ebenso wichtig ist ihm dabei der qualifizierte Umgang im Servicebereich an seinen High-Tech-Motoren, von denen es insgesamt etwas über 4,5 Mio. allein in Deutschland gibt. Im hessischen Viernheim betreibt B&S neben intensivem Service für Industrie und Fachhandel ein sog. „Applikations-Center“, wo neue und bestehende Maschinen und Chassis auf bestmögliche Verträglichkeit („Harmonie“) mit B&S-Motoren getestet werden. Die Verbandsspitzen von IVM und QMF e.V. waren Anfang März zu Gast in der deutschen Zentrale.

Wichtiges – und berechtigtes – Anliegen seitens B&S ist die Verwendung von Original-Ersatzteilen in der Motorenwartung, mindestens während der Garantiezeit. Nachgewiesene Fälle, bei denen Fachhandelsseitig bereits innerhalb Garantiezeit aktiv die Verwendung von Nicht-Originalteilen empfohlen worden sind, müssen der Vergangenheit angehören, sonst geht Garantie verloren – schließlich erwartet dies auch der Kunde.

Aktueller Diskussionspunkt:
Nach B&S-Vorgabe ist eine Teilnahme eines Servicemitarbeiters an einer Grundschulung Voraussetzung für eine Vertriebspartnerschaft ist. Wechselt dieser Mitarbeiter – aus welchen Gründen auch immer – muss eine Neuschulung her, unabhängig von Qualität und Intensität der bisherigen Zusammenarbeit. B&S schult seine Partner bislang selbst in Viernheim bzw. in autorisierten Werkstätten, Schulungen von OEM (Hersteller, die B&S-Motoren einbauen) werden hier nicht anerkannt. Bei allem Verständnis für den Qualitätsgedanken - so richtig glücklich ist damit keiner, aber: Es sind Kompromisse denkbar, wenn es gelingt, unter den Herstellern eine Abstimmung inhaltlich wie organisatorisch mit dem Ziel herbeizuführen, dass, wo denkungsgleiche Inhalte bestehen, diese auch nur einmal obligatorisch beschult und dies jeweils untereinander anerkannt werden müssen. IVM und auch QMF e.V. wollen diesen Prozess aus Kundensicht moderieren. Aktuell besteht die einzige Lösung darin, dass der Inhaber (oder Mitarbeiter mit erheblicher Bindung) die Basisschulung selbst belegen, so dass die Gefahr eines Weggangs minimiert ist.

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