Geschäftsjahr 2016 - Positive Marktentwicklung für Motoristen


Der Fachhandel für motorbetriebene Garten- und Forstgeräte blickt auf ein durchaus erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Zwar trübte das bescheidene Wintergeschäft die Gesamtbilanz leicht, doch änderte dies nichts daran, dass die Fachbetriebe laut aktueller Gfk-Studie aufs Gesamtjahr gesehen ein sehr erfreuliches Umsatzwachstum von 13,8% zum Vorjahr verzeichnen konnten.

In fast allen Segmenten konnte man Umsatzzuwächse erzielen. Besonders Motorrasenmäher (19,4%), Motorsensen und Freischneider (19,5%) sowie Heckenscheren (33,1%) wiesen starke Wachstumsraten auf. Ebenfalls setzte sich der Trend zu Komfortgeräten wie Mährobotern und Akku-Geräten fort und trug zu dem überdurchschnittlichen Plus deutlich bei. Lediglich in den Segmenten Kettensägen (-7,9%) und Häcksler (-2,3%) waren Umsatzrückgänge festzustellen.
Bedienerfreundliche Komfort-Produkte wie Mähroboter und Akku-Geräte stehen nach wie vor im Fokus der Verbraucher, sie machen mittlerweile 25,5% des Umsatzes im Segment Mäher aus. Diese Markenprodukte benötigen entsprechende Fachberatung. Dabei sind Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Flexibilität die Vorteile des Fachhandels gegenüber dem Internetgeschäft. Hinzu kommen die Dienstleistungen wie Verlegservice, Mietgeräte und der Ersatzteil- und Werkstattservice, die der Motorgeräte-Fachhandel den Kunden bietet. Entsprechend positiv sind die Umsatzerwartungen im Motorgeräte-Fachhandel für das Jahr 2017.
Der Fachhandel ist eher im höherpreisigen Segment unterwegs und bietet naheliegenden Dienstleistungen an, Bau- und Gartenmärkte bewegen sich eher im Niedrigpreissektor. Der Umsatzanteil der Motoristen am Gesamtmotorgeräteumsatz in Deutschland beträgt dementsprechend starke 60,9%, bei einem Mengenanteil von 22,8%.
Der Marktanteil der Motoristen sowie des Eisen- und Hausrathandels am Gesamtgartenmarkt in Deutschland verbesserte sich 2016 laut IVG um 0,1% auf 2,7%. Hiermit erreichte der hochspezialisierte Vertriebsweg den höchsten Wert seit Ende der 1990er Jahre. Für den stationären Fachhandel ebenfalls erfreulich: Die Monate März und Juli sowie im Weihnachtsgeschäft verzeichnete der deutsche Online-Handel erstmals seit 2011 negative Wachstumsraten gegenüber der Vorjahresperiode. Hiervon konnte der stationäre Fachhandel profitieren.

© 2017 - Bundesfachgruppe Motorgeräte - www.bufamot.de